So wird’s gemacht!

Liebe Deutsche Bahn, der Beweis ist erbracht. Es geht tatsächlich. Die Privatbahnen machen es vor: Man kann saubere, pünktliche, komfortable und leise Regionalzüge betreiben. Ich hatte heute das Vergnügen, Bekanntschaft mit Abellio zu machen. Das ist keine Figur aus einer Donizetti-Oper, sondern tatsächlich ein Zug-Betreiber aus dem Ruhrpott. Und mit ebendiesem fuhr ich von Hagen nach Essen und retour.

Abellio im Hauptbahnhof Essen


So klangschön der Name Abellio, so exquisit die Reise: Steckdosen an jedem Sitzplatz gibt es ansonsten nur im ICE 3 oder bei der Lufthansa ab Business-Class aufwärts. Aber in einem Regionalzug – alle Achtung, Signore Abellio. Und man kann tatsächlich Fahrkarten im Zug kaufen. Mit Kleingeld, mit Scheinen, mit EC- oder Kreditkarte. Das sucht man bei der DB auch sehr lange. Dass die flüsterleisen Züge piccobello sauber sind, ist ein angenehmer Nebeneffekt. Das führt dann auch dazu, dass sich die Mitinsassen oder – ja, hier kann man es so formulieren – FahrGÄSTE leise unterhalten oder schlafen.

Liebe Bahn, bitte ansehen, lernen, nachmachen. Dann geht es uns allen besser. Danke!




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